Day 16 – Griff ins Klo - Fish, Ducks & Coffee
Prolog
Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei.... da nimmt man …...einfach den Eiswürfelkübel und versucht die unangenehme Überschwemmung nicht noch größer werden zu lassen und schaufelt das Abwasser ins Waschbecken, weil auch die Handtücher langsam knapp werden und es riecht auch nicht so gut und es wird nicht besser, warum läuft das sch... Wasser eigentlich weiter ins Klo und macht es immer schlimmer, heb doch mal die Abdeckung hoch und zieh an dem Schwimmer... ja das hilft, aber dennoch ist das Mallör groß und besch...eiden... und.... ich muss weg....
Merke: benutze immer die bereitliegende Tüte für den Eiswürfeleimer, man weiß nie was der Vormieter mit dem Eimer gemacht hat...


moin & yeah,

wir haben unser Lieblingswetter wieder. Auf Seattle kann man sich verlassen. Hatte ich mir nicht gestern die 18° von den ersten Tagen unserer Reise zurück gewünscht?? Und was soll ich sagen, es sind 18° und es regnet. W u u n d e r b a r ! !!!
So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht.
Wir sind schon gegen 12:30 Uhr beim Holiday Inn. Dies hatte ich auch über Priceline bekommen. Als Inhaber der Priority Card, war es kein zum Glück Thema bereits einzuchecken. Wir hatten noch unpassende Portland-Olympia-Kleidung an, und deshalb mussten wir uns erst einmal lange Hosen anziehen.
Das Hotel ist sehr ordentlich und liegt auch gut, 5 bis 10 Minuten zu Fuß von der Space Needle entfernt.

 Das erste was wir in getan haben, ist eine Stadtrundfahrt mit Ride the Ducks of Seattle.
Das war eine gute Idee, denn es fing gerade an richtig dolle zu regnen und außerdem bekommt man gleich einen guten Überblick über die Gegenden, die man genauer betrachten möchte. Als Bonus gibt es eine kleine Kreuzfahrt über den See, so kommt man auch an dem „Schlaflos in Seattle“ Hausboot vorbei und hat einige ungewöhnliche Ansichten der City, inkl. landender Wasserflugzeuge usw..
Unser Käptn war ein total durchgeknallter Typ und machte die einstudierte Animation zu einem Erlebnis. Er hatte ca. 8 verschiedene Kopfbedeckungen auf, die zu den jeweils eingespielten Lied und der Gegend passten. Wenn man sich darauf einlässt, und das tun Amis ja nun mal, hat man echt Freude an dem Typen und dem Programm. Ich stelle mir das Gegenprogramm in good old Germany dann immer vor. Wer z.B. schon einmal mit einer Kutsche durch die Lüneburger Heide geschaukelt ist, weiß was ich meine......
Davon abgesehen, bin ich vorher noch nie mit einem Amphibienfahrzeug unterwegs gewesen. Das umschalten von Straße auf Wasser fand ich schon ziemlich interessant.

Seattle ist eine coole Stadt und im Vergleich zu Portland echt eine Weltstadt... gefühlt jedenfalls, liegt evtl. am Wasser. Während uns Portland schön, ruhig, verträumt und etwas crazy erschien, ist Seattle uns nicht unbedingt schöner, aber quirliger, ungewöhnlicher und weniger aufgeräumt vorgekommen. Obdachlose gibt es auch hier eine Menge.

Nach der DuckTour und einer Stippvisite in dem interessanten Gebäude des Expierience Music Projekt and Science Museum, sind wir mit der (Museums-) Monorail zum Westlake Center nach Downtown gefahren. Von dort sind es nur ein paar sehenswerte Blocks bis zum Public Market, oder Pike Place Market, wo die Fische fliegen, und jeder mögliche Kram angeboten wird. Dann die Treppen runter bis ans Wasser und die Piers besuchen. Fisch essen bei Ivar´s ist fast Pflicht.
Auch sonst war es sehr kurzweilig, das typische Touriprogramm (inkl. ersten Starbucks ever) am Sound und am Market abzuspulen.

In Portland haben wir ja schon tolle Straßenkünstler gesehen, doch auch Seattle hat einiger zu bieten. Da wären ein schwarzer Eimer-Drummer, ein Pianospieler und eine original dreckige 3 Mann Bluegrass Band auf der „Haben“ Seite.
Irgendwann wird man Müde und es zog uns zurück zur Space Needle, welche wir dann in 46 Sekunden (via Außen-Lift) erklommen haben. Ja, auch dies lohnt sich. Ja, auch bei wolkigen Himmel. Wir haben ca. 40 Minuten dort oben verbracht, dann sind wir mit einem anderen Fahrstuhl wieder runter und haben den Heimweg ins HI angetreten.

Morgen ist schon der letzte Tag.
Vancouver zum zweiten.