Hells Gate - Grants Pass

 

Day 10 ...wer macht was alle machen, bekommt was alle bekommen
...was heute mal Ausnahmsweise eine gute Idee war, denn die Hellgate Jetboat Touren sind beliebt bei vielen und dennoch einfach großartig..


moin,
bevor wir um vier mit dem Boot losdüsen durften, haben wir eine kurze Visite zum Riverfront Park gemacht. Dieser liegt auf dem, unserem Hotel gegenüberliegenden Ufer des Rogue River. Wir haben dort jede Menge Wildgänse von Nils Holgerson beobachet. Martin war auch dabei. Nils und Krümel nicht, mhh wo die wohl waren?
Bis zur Bootstour ist noch ausgiebig Zeit zum Baden und relaxen am Pool. Die Sonne scheint und es ist richtig warm.
Das Hotelpersonal besteht scheinbar aus einem extrem jungen Team. Ausnahme ist die Frau beim Breakfast, die ist etwas älter, aber alle sind auffällig nett. Auch dieses Hotel, kann ich also uneingeschränkt empfehlen.

So, die Reise mit den Jetbooten von Hellgate ist beendet.

Ich weiß nicht, entweder wir sind leicht zu begeistern, oder wir haben gerade tatsächlich eines der besten Dinge getan, die man in solch einem Urlaub tun kann. Es stimmte eigentlich alles. Das Wetter war sonnig, die Leute im Boot gut drauf (wenn auch alle über 70, da wir in eine organisierte Rentnergruppe geraten sind, der Vorteil war allerdings, das wir ganz hinten und am Rand sitzen durften), das Boot war schnell, Wildlife war vorhanden (Otter, Adler, Waschbären, Gänse, Bussarde, Geier), das Essen gut und die Tischnachbarn waren sehr angenehm und freundlich.

Speed auf dem Rogue River

Die Dinner Excursion kostete 58,- für Erwachsene und $40,- für Kinder, dauert 4 Std. und jeden Cent wert. Das Essen findet im OK Corral statt. Eine riesige Verandablockhütte mit langen Tischen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann den Weg nach oben zum Restaurant, auf dem Anhänger hinter einem kleinen Trecker zurücklegen.
Plätze sind namentlich reserviert. Alles ist bestens organisiert. Das Essen besteht aus Salat, Brot, Hähnchen, Rippchen, Kartoffelgratin, Gemüse und Nachtisch. Alles sehr lecker serviert, auf der Terrasse mit schönem Ausblick. Wir fanden das Großartig, evtl. weil wir so etwas noch nicht gemacht hatten. Es gibt zwar einige Ähnlichkeiten mit dem Hubschrauberflug in den Grand Canyon inkl. Picknick, aber dies war von Ambiete her viel cooler. Wir saßen mit der Großfamilie Duff an einem Tisch und wurden quasi adoptiert. Oma Duff saß neben Brezelwoman und die beiden haben sich mit Wein und Bier gut verstanden. Oma Duff hatte sogar heute Ihren 80zigsten, wie sich bald herausstellte, als der ganze Saal „Happy Birthday“ sang.
Überhaupt waren alle extrem nett. Wie immer hier waren wir die einzigen Deutschen und als der Käptn dies durchs Mikro bekannt gab, klatschen alle Omas und Opas Applaus und freuten sich. Erstaunlicherweise auch die mit der „World War II Veteran“ Mütze.

Die Jetboote werden mit einem Wasserstrahl angetrieben, ähnlich wie Jetskis, nur vieeeeel stärker. In einem Boot sitzen bis zu 62 Leute. Die Dinger sind echt schnell, driften wie ein Airboat und die 360° Drehungen sind der Hammer. Ich bin tierisch nass geworden. Nicht so schlimm wie in der Popeye-Rafting im Isle of Adventure, aber schon ähnlich. Der Spaßfaktor ist ungefähr gleich, wobei man bei den Jetbooten noch ein wenig mehr Spannungskribbeln hat. Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr wir und vor allem Brezelchen die Fahrt genossen haben. Fun pur, besonders der Rückweg, wo die 3 Boote sich Rennen lieferten, sich gegenseitig bespritzen und der eine für den anderen eine Drehung machte, damit man das auch mal von außen sieht.

Der Tag sollte so um 20:15 eigentlich im Pool enden, doch vom Hot Tub aus hörten wir OpenAir Klänge von Gegenüber. Kurzer Check des Batteriestandes – bei allen im grünen Bereich! Also wieder rein in die Klamotten, die Decke unterm Arm geklemmt und zu Fuss rüber über die Brücke.
Dienstags scheint immer so etwas wie …...also bei uns im Luftkurort heißt das „Musik im Park“.... zu sein. Die Musik, die Lautstärke und die Bühne sind allerdings etwas anders. Pink Floyd in einer rockigen Version würde ich sagen. Leider konnten wir nur noch 2-3 Lieder hören, dann war um 21:30 Feierabend.
Nun sind alle Müde und wir wollen früh hoch, denn der Crater Lake Natl. Park wartet auf uns.