Von einem Drecksloch zum anderen

Bumpers Hell

8. Tag

 Am morgen sind wir noch kurz bei dieser Brücke da in Redding (http://www.turtlebay.org/sundialbridge) vorbei gefahren. Sowas modernes erwartet man hier gar nicht. Der Sinn ist mir auch nicht klar, weil ich nicht nachgelesen habe, aber nett war der Morgenspaziergang bis zum botanischen Garten schon. Dort habe endlich ich den ersten freien Kolibri meines Lebens gesehen.

Der "Lassen Vulcanic National Park" ist das Ziel des Tages, welches auch gleich, nach dem Breakfast im HI, in Angriff genommen wird.
Die 44 führt uns wieder auf die 89 und bald sind wir am NP angekommen.
Da unser Annual Pass am 31.07. abgelaufen ist, müssen wir uns einen neuen kaufen. Den werden wir dieses Jahr auch noch ein paar mal brauchen.
Nachdem wir das Visitor Center besucht haben (Stempel nicht vergessen) sind wir gemütlich durchgefahren bis zum Bumpers Hell Trailhead. Nach einer Stärkung ging es dann auf dem, als "Moderate" eingestuften, Trail.
Was die so Moderate nennen. Ich bin beim essen schon außer Puste gewesen, weil mir die Höhenluft scheinbar nicht bekommt. Ich lebe und arbeite sonst so auf 10-27 Meter. Bei über 3000 davon krieg ich schon Höhenkoller.
Ich fand den Hinweg schon anstrengend, jedenfalls bis ich mich eingegangen hatte, aber der Rückweg war gnadenlos steil, es war sehr heiss und es stank nach faulen Eiern.
Aber es hat sich gelohnt. Diese vulkanische Mini Version vom Yellowstone, hat mit Dampf, Gestank, Schwefel, HotTubs und Mudholes überzeugt.... und ein Bison haben wir auch gesehen.
Wir waren so überzeugt nun alles gesehen zu haben, dass wir bei der zweiten Hauptsehenswürdigkeit, derdiedas Sulphur Works gar nicht mehr angehalten sind. Die müden Beine könnten auch etwas damit zu tun gehabt haben.
Nun nichts wie weg zur größten Kleinstadt der Welt.

Reno

RENO - Peppermill Resort & Casino
Ein Hauch von Vegas. 3 Nächte im einem richtigen Hotel mi allem Schicki und noch mehr Micki. 3 Außenpools und genau soviel Jacuzzis. Casino, Buffet, riesige Arcade, mehrere sehr gute Restaurants, Snackstationen und Cafes.
Die Ernährung aus der Coleman hat für ein paar Tage Auszeit.
Wir hatten das Zimmer schon vor 10 Monaten bei Priceline ersteigert. Dafür gab es dann ein kleines, wie im alten Vegas üblich, völlig überfrachtetes Zimmer im North Wing. 3.Etage mit Blick auf eine Wand. Wir waren damit zufrieden. Schön kitschig für 60,-$ am Wochenende.

Das ganze Hotel-Casino war eigentlich ganz OK. Für brezelchen sowieso. Die Casinos letztes Jahr in Vancouver und Oregon waren doch eher unaufgeregt gegenüber dem Peppermill. Das ist echt laut, schrill, sehr bunt und die italienische Thematik ist nicht, aber so gar nicht, rund.
Gerade dieses etwas schräge, fanden wir aber ganz gut. Nur das rauchen im Casino störte manchmal etwas.
Als wir abends ankamen, sind wir ins Cafe Milano zum Essen gegenagen. brezelchen hat seit Ewigkeiten mal wieder richtig reingehauen, weil die Spagetti (ohne Tomatensauce, ohne Grünzeug, ohne Deko, ohne Knoblauch, mit Parmesan, mit Butter) genau richtig waren. Unsere Kellnerin hatte sich ein extra Tip verdient.
Brezelwomans Lachs und meine Quesandillas waren auch sehr gut.
Nach einer Verdauungs-Runde, im dunklen Neonschein, an der Prunkfassade des Hotels entlang, sind wir müde in unsere bequemen Betten gefallen.
http://www.peppermillreno.com/

 

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