Humboldt SP - Ave. of the Giants - Fern Canyon

5. Tag

Fort Bragg hat uns nicht lange in seinen Bann gezogen. Kurz nach dem Frühstück im wirklich gutem HIE, sind wir gleich weiter Richtung Nord.
OK, den ankoppelnden Skunk Train, haben wir noch kurz zugesehen. Noch ein Stück die Küste entlang und die California 1 endet auf der 101.
Bald haben wir das fehlende Teilstück zwischen Tijuana und Vancouver geschlossen
Jetzt wollen wir aber wieder Redwoods sehen!

Da wir ja auf "historische" Sehenswürdigkeiten stehen, mussten wir natürlich auch dem "Chandelier Tree" bei Legget einen Besuch abstatten.
Schon erstaunlich wie mache sich anstrenden Ihren SUV durch den Baum zu bugsieren. Das kann schon mal ne 1/2 Stunde dauern. Zum Grundstück gehört ein kleiner Teig, ähh Teich in dem große, grüne Frösche schaurig schöne Töne von sich geben. Wir dachten erst da röhrt ein Elk.

Jetzt aber zu den richtigen "Rothölzern". Die Ave. of the Giants gehört zum "Humboldt Redwood SP" und bietet viele Möglichkeiten den Baumriesen sehr nahe zu kommen. Man weiß gar nicht wann und wo man überall anhalten soll. Ständig hatten wir das Gefühl etwas zu verpassen, wenn wir bei dieser Groove nicht anhalten.
Ich mag die Stimmung aber sehr und denke ständig an Szenen aus E.T.,Pandorra oder Star Wars 6. Hinter jedem Baum könnte ein Ewok lauern und mir eine Schleuder um die Ohren hauen.

Schliesslich haben wir bei der Womans Club Grove (http://avenueofthegiants.info/) noch eine Schöne Picknick- und Badestelle gefunden.

Hier ist brezelwoman aufgefallen, das Ihre Kamera nicht mehr da ist. Es fiel Ihr auch gleich ein, wo sie sein könnte. Neben dem Bett im HIE in Fort Bragg. Na Danke. Ich nehmen Dinge die nicht zu ändren sind ja sehr gelassen, aber die weiblich brezelfraktion regte sich doch schon sehr auf.

Nützt nix erstmal essen und Spaß haben und dann überlegen wie es weitergeht. Zurückfahren ist keine Option. Ich kann zwar flexibel bei der Auslegung der allgemeinen Geschwindigkeitsregelungen sein, aber die Zeit würde ich nie rausholen.

Der Grillplatz (Julia Morgan's Four-Fireplace) ist ungewöhnlich schön. Nach dem essen ist Brezelchen ohne zögern in den Gebirgsbach gesprungen und hat nach Steinen getaucht. Da war brezelman ein wenig stolz. Mir war das zu kalt.

Im "historischen" Teil von Eureka gibt es ein paar schöne Häuschen im Neuenglischen Stil. Die kann man fotografieren...muss man aber nicht.

Bei unserem Etappenziel (HIE McKinleyville) angekommen haben wir "Matt", der, wie viel hier, in der Highschool deutsch hatte, gebeten im HIE anzurufen, ob da eine Canon im Raum 222 herrenlos herumlag.
Es lag. Er hat dann mit dem Hotel geklärt, dass die die Kamera zu unserem Hotel im Yosemite schicken sollen. Dann hat er beim Hotel im Yosemite (El Portal) angerufen und denen gesagt, das die ein Päckchen bekommen und dieses für uns bitte aufbeahren. Alles gut - glückliche brezelfrau.

Koffer hoch und weil es sonst nix zu tun gab, sind wir noch hoch gefahren bis zur Elk Meadow bei Orick.
Wir wollten da zwar eigentlich erst morgen hin, aber so in der Dämmerung kann das doch dort auch schön sein.
Leider waren keine Hirsche anwesend, also weiter die Davidson (Gravel) Road gefahren. Einspurig hoch und runter durch den Wald, bis an den Gold Bluffs Beach. Durch 3 Bäche (fun) bis zum letzten PP, von dem der Trail in den Fern Canyon startet.

Der Fern Canyon ist wirklich sehenswert. Wir sind ja schnell zu begeistern und so schaftte es der Canyon mit seinem 20 Meter hohen komplett mit Farnen bewachsenen Wänden und den anderen Dekoelementen Bach, Brückenbretter, umgefallenen Bäumen, einzelne Sonnenstrahlen und eine Bärenmutter mit Ihrem jungen ;-)

Auf dem Rückweg haben wir doch noch, direkt am Schotterweg, 5 männliche Elks gesehen. Gegessen haben wir im Kofferraum, am Strand, bei Sonnenuntergang.
Nee, wie schön. Für solche Momente gibt es keinen Ersatz.

Bei der Rückfahrt ins Hotel, haben wir weitere Elks gesehen. Nun aber ab ins Bett.

Bis denne.