Kein Schweiß im des "Tal des Todes"

14. Tag

Na ja, zum Sunrise haben wir es natürlich nicht geschafft, dennoch haben wir uns auf die Suche nach weitern Arches begeben und auch einige gefunden.
Z.B. den Gunga Din, den Palette, den One Mile, den Heart, den Latte und das Eye of Alabama.
Natürlich nicht zu vergessen die berühmte Miss Alabama.

Um zu jedem Arch hinzulaufen hatten wir zu wenig Zeit und außerdem war es schon wieder 35°.

35°?! - lächerlich ... gegen den Temperaturen die uns im Death Valley erwarteten.
Die Fahrt durch das Tal des Todes war eher unspektakulär. Wir waren immer noch am diskutieren, was wir sehen wollen. Ich würde ja gerne mal was anderes sehen, z.B. Rhyolite, aber der zusätzliche Zeitaufwand lies uns eine andere Route wählen.
So sind wir über Panama Springs, Mosaic Canyon, Stovepipe Wells, den Sand Dunes, Furnance Creek Visitor Center (Stempel), Devils Golfcourse, Artist Drive, Badwater und Shoshone gefahren.

Ausgestiegen sind wir z.B. am Mosaic Canyon. Die Fahrt über die Gravelroad war ziemlich holperig. Besonders für die 2 Compactfahrer vor mir, die mich schließlich mit meinem 4 Wheel Trecker passieren ließen und dann wendeten.
Der Weg zum Canyon und dann im Slot war sehr heiß. bei ca. 48° in der Mittagssonne ist das Wandern keine rechte Freude. Dennoch waren wir nicht alleine. Ich wundere mich immer über die FlipFlop Girls und Boys die sich das antun.
Obwohl....andererseits sind die Dinger bestimmt leichter wie unsere australischen RedBack bzw. Blundstone Boots. Die Dinger sind super eingelaufen und begleiten uns schon viele Jahre, aber hier wurds echt warm in den Dingern.

Ein weiterer kurzer Foto-Stopp bei den Dünen und beim Visitor Center zum Stempel holen. Ich sollte meinen Annual Pass nicht aufs Dashboard legen, weil e evtl. schmilzen würde. Ich bekam stattdessen einen Zettel, den in in die Scheibe kleben sollte.
Nächster 150 sek. halt Devils Golf Course.

Nachdem wir den Artist Drive mal wieder genossen haben, sind wir bei Badwater ausgestiegen. Inzwischen hatten wir 122° = 50° und Wind. Man das tat echt weh. Eine ganz besondere Erfahrung - in einem Heissluftfön zu stehen. Wir haben es auch nicht lange durchgehalten. Besonders brezelchen war am quengeln und meinet sie würde verbrennen.
Interessant ist auch, dass man nicht schwitzt. Man schwitzt schon, aber man merkt es nicht, weil alles sofort verdunstet.

Die weitere Fahrt war weniger spannend und wir waren froh als wir in Las Vegas ankamen. Die Einfahrt in die Stadt haben wir mit Viva Elvis in voller Lautstärke zelebriert. Schön, wenn man nach Hause kommt.
Unser Tuscany Hotel (http://tuscanylv.com/) war wohl überlegt und genau richtig. Großes Zimmer, mit Essecke, Küche, Wohnbereich und großem WC. Kurzer Wege zum Auto, zur Lobby, zum Pool zu den Restaurants, dem Casino und nicht weit weg vom Strip.
Das italienische-toskanische Thema wurde auf alle Fälle mal besser umgesetzt wie beim Peppermill in Reno. Das wichtigste waren die kurzen Wege. In den Megaresorts ist es ein Horror, wenn man kurz vor dem Ausgang merkt, wenn man etwas vergessen hat. Auf den 15 Minuten Spaziergang zurück zum Zimmer hat man dann echt mit Selbstbeschimpfung zu tun.

Nachdem wir uns im Tuscany eingerichtet haben, sind wir natürlich nocheinmal über den Strip gefahren. Brezelchens Augen waren groß und glänzend.
Da wir zu unserer Woodenhochtiet 09 auch im Luxor gewohnt haben sind wir schließlich dort im Parkhaus gelandet. Tja, wenn man die Pyramide zum ersten mal von innen sieht, kann es einen schon sprachlos machen. Brezelchen ging es da nicht anders.
Weiter zum Excalibur, zum NewYork NewYork, zum MGM und Tropicana zurück zum Excalibur und mit der Tram zum Mandalay Bay und von dort zum Luxor, zum Auto, zum Tuscany, zu Bett.

Morgen wird geheiratet.