Miami Beach

Day 1
moin,

endlichendlichendlich geht’s los. Da ich gerade einen Mietwagen fahre, konnten wir selber nach Hamburg fahren. Keiner musste uns bringen. So beginnt der Urlaub mit der Abgabe des Mietwagens.
Die Koffer sind wir schnell los geworden. Wir hatten noch viel Zeit (ist doch Urlaub) und so konnten wir noch in Ruhe im schönen Le Marché Mövenpick frühstücken. Einchecken verlief problemlos. Kein „kommen Sie mal mit wir müssen Ihren Computer auf Sprengstoff untersuchen“, kein „öffnen Sie mal bitte diese Tasche / Flasche /Schuhsohle“.
Wir sind rechtzeitig in den Flieger nach D´dorf gebeten worden, dann aber nicht los geflogen, weil wir auf ein Loch am Himmel warten sollten. So mussten wir fast 1 Std. erstmal auf ein Loch warten. Egal - warten macht im Urlaub doch gleich viel mehr Spaß. Wir warteten im Flieger und nicht im Flughafen, weil ein Loch auch mal spontan erscheint, welches man dann mit dem eigenen Start überraschen kann. Leider kam kein Spontanloch, so dass wir mit 1 Std. Verspätung in Düsseldorf einfielen.
Ein langer weg führte uns zum American Sektor. Nach der Gesichtskontrolle . Begaben wir uns direkt auf Los, leider gings nicht gleich los, aber doch pünktlich. Mit Wind im Rücken, sollten wir schneller als dieser sein und sogar eine Stunden früher wie geplant im Sonnenstaat sein. Zum Glück gabs auch ein frühes Loch für uns.
Ich saß wieder auf dem XXL Reihe 14, dass hat mir letztes Jahr gut gefallen. Brezelwoman und Brezelchen Reihe 17. Immer doof, dass man die 2 Reihen hinter den XXL nicht vorbuchen darf. Die sind Reserviert für die Angehörigen der Babyreihe (auch mal ´ne Ausrede).
Ich hatte Glück, neben mir saß eine Norddeutsch reservierte, aber sehr nette, junge Frau, die für ein Fotoshooting nach Miami reist (hinter der Kamera). Interessant: Ihr Tipp die Daten-Roaming Funktion des IPhones auszuschalten war bares Geld (hunderte € ??!!) Wert.
So verging die Zeit wie im Fluge und wir landeten verfrüht um 17:00 Uhr. Da wir ja vorne saßen, waren wir ziemlich schnell bei dem Grenzsheriff und durften schließlich einreisen, Zollzettel vorzeigen, Koffer holen, Zollzettel abgeben, durch das heilige Tor gehen.


Der Flughafen ist echt schön geworden. Alles neu. Erst draußen, wenn einem die Luftnässe erschlägt und man mit Wasserfällen auf dem Rücken, nervös wartend dem Alamobus entgegen fiebert, erst dann merke ich, dass ich unter dem Miami Flughafen bin, den ich schon seit zwanzig Jahren kenne.
Der Bus bringt uns zur alten Alamostation. Die Schlange ist gar nicht soo lang, nur etwas 20 Parteien vor uns. Aus unseren Flieger waren wir die ersten. Ja! Doch die Alamomitarbeiter waren nur zu zweit, was besonders die Busladungen mit Düsseldorfer mitreisenden freute, die nach und nach eintrudelten. Aus dem Tiefen des Backoffices kamen schliesslich 2 weitere Alamohenker und halfen beim Schlangenabbau. Dennoch dauerte mir das warten wieder zu lange (auch wenn Urlaub ist). Nach kurzer, neutraler Versicherungs- und Upgradeberatung (wie wäre es mit einem Mustang statt einem Sebring) hatten wir die nötigen Zettel in der Hand. Wie ich schon vermutet hatte, gab es weder Mustang noch Sebring, so dass wir einen FORD Escape nahmen, weil der Name so passte
Dann sind wir auf fast direktem Wege (kurzer Publix Stop) zum Holiday Inn Miami Beach Oceanfront. Zimmer mit Meerblick wie bestellt wurde abgeholt und nach Picknick auf der Tagesdecke - ab ins Bett.

So wie jetzt auch …. bis morgen!