DAY 9

moin,

in aller Kürze: Bootstour zum Lovers Key SP und weiter zum Essen nach Pine Island. Gegen Abend das Edison Home in Fort Myers besucht 

Day 10

moin,

einer unserer Lieblingswalks in Florida ist der Trail durch die Corcsrew Santuary. Ich habe die Im Florida Forum schon mal genauer vorgestellt:


Mein alter Beitrag zu den allseits beliebten Corkscrew Swamp Sanctuary (CSS).

Die CCS liegt etwas im Landesinneren von SW Florida zwischen Bonita Springs und Immokalee. Von Fort Myers / CC aus ist man etwas über 1 Std. unterwegs.

Auch in diesem Naturschutzgebiet wird einem viel ursprüngliche Florida Natur geboten. Das Gelände ist kein State Park, sondern wird von der National Audubon Society betrieben. Der Eintritt liegt mit $10 über dem üblichen Rahmen. Lohnt sich aber.

Am Eingang befindet sich das schön gestaltete Blair Audubon Center. Diese „Visitor Center „ biete eine tolle Ausstellung über das Gebiet. In einem dunklen Raum wird die Natur, die Tiere, das Wetter und die Geräusche (sprich das Leben) des Parks vorgeführt. Unsere Lütte fühlte sich hier nicht so wohl. War zu dunkel.
Hier kann man auch noch eine kleine Stärkung zu sich nehmen, denn das Essen, Trinken (außer Wasser) und natüüüüürlich Rauchen ist streng verboten auf dem Boardwalk.

Das Besondere ist, dass man die ganze Zeit einen ziemlich langen (etwas über 3,5 km) Steg / Trail / Boardwalk entlang spaziert. Ich kenne keinen längeren. Man kommt dabei durch verschiedene Vegetationsstufen die für Florida typisch sind, wie Teiche, Sümpfe, Palmen-, Mangroven-, Pinien- und Zypressenwälder usw.. Die Sumpfzypressen sind teilweise über 500 Jahre alt und sind so wohl mit die ältesten Bäume Nordamerikas.
Interessant ist auch, dass im Winter eine große Anzahl an Orchideen zu bestaunen sein soll (wir sind noch nie im Winter da gewesen).

Außer den obligatorischen Waschbären, Schlangen, Eichhörnchen, Alligatoren, Turtles und Reihern gibt es sehr viele Vögel zu beobachten. Des Weiteren werden auch manchmal die scheuen Rehe, Otter und Schwarzbären gesichtet.

Wir haben im Mai an den fast ausgetrockneten Tümpeln jede Menge Wildlife gesehen. Alles tummelt sich beim letzten Schlammloch. Hier haben wir auch zum ersten und einzigen mal eine Alligatormama mit ihrem Babys gesehen (auf dem ersten Foto nordöstlich des Reihers). Ein Netter „Ranger“ hatte ein Superfernglas aufgestellt durch das die Besucher die Babys betrachten konnten.
In der Pfütze kämpfen so ca. 100 Fische um Ihr Leben und hofften auf Regen. Alles war am zappeln. Leichte Beute für Allimama und den Geiern.
Ein weiterer Gator hat sich gerade aus dem Schlamm gewühlt und ist unter uns durch den Boardwalk gelaufen.

Ohne Buggy ist der Weg für kleine Kinder ziemlich anstrengend. Auch wenn oft ein Blätterdach vorhanden ist, kann es sehr heiß werden. Mit Moskitos hatten wir noch keine Probleme, könnte mir aber vorstellen, das das in der Regenzeit anders ist.
Da der Weg mehrere Abzweigungen bietet kann man den Rundgang etwas individuell gestalten. Gelegenheiten zum Pause machen gibt es durch Bänke und Pavillons genügend. Letztendlich muss man aber den Rundweg über den Boardwalk laufen.

Wieder geht ein toller Ausflug zu Ende. Ich hoffe euch gefällt es dort so gut wie uns.

 

Weiter gehts DAY 11