Miami Beach

Miami Beach - Art Deco

moin,

brezelchen (ja nun schon Florida Profi wg. 2006) freute sich sehr auf "Flolida" und wir auch. Dieses Jahr sollten es etwas mehr "Rund" gehen. Die Route: Miami - Orlando - Cape Coral - Key Largo - Miami

 Das erste Hotel in Miami war das Howard Johnson Plaza Dezerland Beach Spa.
Es war fast genauso "schlecht" wie ich es mir vorgestellt hatte. Also für 2 Nächte OK aber nix zum Urlaub machen. Das Zimmer das die uns zuerst geben wollten, war im 2 Stock direkt über der Ankunft. Na Super. Ich wieder runter und mit Verhandlungsgeschick ein viel zu teures Upgrade "rausgehandelt". Aber egal. Das Zimmer war zwar auch nicht schön, aber es hatte Balkon und Oceanview im 6. Stock, oder so.
Nachdem wir am nächsten Morgen, vom Balkon aus, den Sonnenaufgang beobachtet haben, sind wir durch Miami Beach gecruist, haben Jungle Island auf Watson Island besucht, und sind schliesslich in der Fussgängerzone "Lincoln Mall" gelandet und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen. 

Lincoln Mall

Hier ein paar weitere Infos zun den Zielen in Miami Beach

Der Art Deco District ist grundsätzlich schon mal sehenswert. Auch wenn ich kein Architektur-Experte bin, spricht mich die Gestaltung der irgendwie verspielt-spacigen Fassaden sehr an. 

Der touristische Ocean Drive am South Beach ist besonders bei Nacht sehenswert. Sehen und gesehen werden heißt hier die Devise. Die Neon beleuchteten Szene Hotels, der vorbei cruisende Autoconvoi, die reichen und die schönen Nachtschwärmer, erlebnishungrige Touristen, die Nähe zum Strand, die Bars und Clubs, die Restaurants, die Ihre Tische (ganz nach mediterraner Art) auf dem Bürgersteig stellen, die allgegenwärtige Livemusik, der warme, leichte Seewind... all das macht die lässige Stimmung aus, die einem bei einem Bummel über dem Bürgersteig des Ocean Drive befällt. Die Poolbar von Clevelander (wieder so eine Location die man schon mal bei Miami Vice oder ähnl. im TV gesehen hat) eignet sich ausgezeichnet zum „People Watching“. 
Es kann allerdings sehr voll werden. Wenn man eine nervige PP-Suche hinter sich hat und dann jahrmarktmäßig durch die Straße geschoben wird, kann man schon mal den Spaß verlieren. Beeindruckend ist ein Besuch des Ocean Drive allemal.
Bei Tage ist es etwas ruhiger. Da Menschen halten sich eher am Strand auf. Der ist nix besonderes für Miami Beach, aber die manchmal sehr zahlreichen Menschen, die Volleyballfelder und Strandliegen sind für mich immer ein ungewöhnlicher Anblick, da ich immer die natürlichen etwas abgelegenen Strände bevorzuge. Ich habe noch nie in South Beach am Strand gelegen, daher auch nicht soviel Infos zu diesem Vergnügen.

In Miami Beach gibt es sogar eine kleine Fußgängerzone die Lincoln Road Mall. Diese ist ebenso einen Besuch Wert. Abends ist da richtig was los. Restaurants, Livemusik, gut gekleidete Leute, Essen auf dem Bürgersteig....... hatten wir das nicht schon mal?? Es fehlen die Autos und der Strand aber sonst sind die Unterschiede zum Ocean Drive nicht wirklich zahlreich, aber die Stimmung ist schon etwas anders. Ruhiger, keine Discos, etwas gediegener nicht so marktschreierrisch. Na ja vom Miamiableger des Hofbräuhauses mal abgesehen. Wer Brezn und Weißwurscht braucht...bitte schön. Wieso gibt es eigentlich kein Braunkohl (Grünkohl) & Pinkel Restaurant in Florida??? 

Espanola Way

Noch ruhiger und szeniger, künstlerischer geht es im Espanola Way zu. Hier zweit Blöcke südlich der Lincoln Road Mall beginnt am östlichen Ende eine bei den locals sehr beliebte Ausgehgelegenheit. Die Häuser sind von Stil her sehr spanisch, nix Art Deco. Ein Schild weisst sogar auf das „Historic Spanisch Village“ hin, was ich aber ein wenig übertrieben finde, wie fast alles was die Amis so historisch nennen. Man kann auf dieser kurzen Straße wunderbar schlendern und einen Kaffe trinken, oder etwas essen. Kunstgalerien und schicke Boutiquen und ein paar andere exotische Shops runden das Bild ab. Wenn man sich fragt wo Paris Hilton die Diamant-Halsbänder und Nerz-Jäckchen für Ihre Kuschel-Hündchen her bekommt....hier gibt’s so einen Laden.
Ein "echter" Geheimtipp da sich in diese Straße kaum Touristen verlaufen.

In North Miami Beach in den Bal Harbor Shops kann man sehen wo die Reichen einkaufen. War zwar selber länger nicht mehr da, weiss aber noch das man von Dach der Parkgarage einen schönen Ausblick über Surfside und Bal Harbor hat. In den Schaufenstern von Chanel, Bulgari, Tiffany, Hermes, Armani, Gucci, Versace und Co. hängt meist nur 1 Teil und der Preis steht natürlich nicht dran.
Hier nix shopping - only looking - evtl. Kaffee drinking (gilt jedenfalls für mich).
Wenn Brezelwoman dann eine Stretch-Limo sieht vermutet sie immer gleich einen Megastar a la Madonna im inneren. Das die in den Bal Harbor Shops einkaufen könnte, steht ja auch außer Frage. Oder die will sich die Haare machen lassen, denn gibt es hier einen Promifriseur der sogar schon dem kalifornischen Schwarzenegger-Terminator die Haare geföhnt hat.

Die Straße (Collins Avenue = A1A) zwischen South Beach und Bal Harbor, entlang der Hotels und des Strandes, ist schön zu fahren. Im Norden reiht sich ein Hotel an das nächste. Die Strände sehr ruhig und schön zum baden. Zwischen den Hotels und dem Strand in den Dünen, ist ein kilometerlanger Weg zum Joggen oder Radfahren.
Im Süden geht es sehr rummelig zu auf der Collins Ave. und seiner Parallelstraße der Washington Ave.. Halbnackte Latinos, Cabrios mit Supersound, Fast Food, Publix, Hotels, Rollerblader, Art Deco, T-Shirt Buden u.s.w.. Ich cruise abens mal ganz gerne durch das 1/4. Viele Eindrücke stürmen auf einen ein. Eine unvergesliche Stimmung.

Zwischen North Shores und Surfside befindet sich die North Shore State Recreation Area. Dieser Park gilt einer einer der besten in Miami. Der dazu gehörende Strand wurde als bester Miamis auch schon mal ausgezeichnet. Mit einem $ Eintritt ist man dabei. Alle üblichen Einrichtungen sind vorhanden. Spielplätze, öffentliches WC, Duschen, bewachter Strand, Wanderwege durch den Wald und die Dünen usw.. Alles sehr schön und sehr sauber.

Am nächsten Tag ging es schon weiter über den Coral Cove Park bis nach Orlando. Den Park haben wir hier das erste Mal besucht und schätzen gelernt.